Rund Dänemark 2005




Oberland Montag Vormittag: Verschiedene Expeditionstrupps nehmen »Deutschlands einzige Hochseeinsel« unter die Lupe. Die Sonne lacht, der Touristenansturm ist gering, nur wenige Schiffe booten aus. Gleichwohl ist die Insel eben nur ein schwer befestigter Felsen im Meer, dessen hauptsächliche Attraktion im zollfreien Verkauf alkoholischer Getränke zu finden ist.



Ölzeug Doch halt!

Gewisse Anzeichen deuten darauf hin, dass es tatsächlich Einheimische zu geben scheint, die nicht vom Schnapsverkauf leben. Oder sollte womöglich auch diese Insignie traditioneller Seemannschaft nur der folkloristischen Dekoration dienen?



Lange Anna Eine weitere Attraktion soll natürlich ebensowenig um die ihr gebührende Würdigung gebracht werden: Die Lange Anna.

Schon ganz nett.



Helgoland – Thyborøn

Helgoland achteraus Obgleich die Crew geschlossen von einem mehrwöchigen Kuraufenthalt auf dem Hochseekleinod träumt, gebieten der Zeitplan und sein menschlicher Ausführungsgehilfe – genannt Skipper – unerbittlich die Weiterreise.

Am frühen Nachmittag erscheint Helgoland nur noch als Schatten am Horizont, und bei raumen drei Windstärken samt praller Sonne hat dann erstaunlicherweise doch niemand etwas gegen ein wenig segeln einzuwenden.



Erik am Steuer Nun heißt es: Strecke machen. Der Wind schiebt, die Bedingungen sind prima – die Nacht ist unser. Großzügig wird der Kurs gesteckt, um Horns Rev westlich zu passieren. In den frühen Morgenstunden wird der Kurs nochmals in westliche Richtung geändert, um nicht platt vor dem Laken laufen zu müssen: Der Wind hat inzwischen deutlich zugelegt, und die Wellen von 2–3 m machen einen Raumschotskurs zur deutlich angenehmeren Alternative. Trotzdem setzt die Schaukelei zwei Crewmitgliedern nochmals so zu, dass die Entscheidung fällt, »schon« in Thyborøn den Hafen anzusteuern.




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